Hallo ARIS-Community,

 

ist es aus Sicht der Notation von EPK’s bzw. eEPK’s möglich, statt einem „Dokument“ vom Typ „Informationsträger“ eine „Klasse (Class)“ als Input- und Outputdokumente für eine Geschäftsfunktion zu verwenden?   Die Vorteile der Nutzung von (Fach-)Klassen an Stelle von Informationsträgern in EPK's liegen aus meiner Sicht auf der Hand: - Klassen können durch Attribute genauer und strukturierter beschrieben werden (Infoträger besitzen nur genau eine Beschreibung) - Klassen unterliegen einer umfassenderen und universellen Wiederverwendung (z. B. in der Domain Architecture) - In EPK's wird nur der Klassenname angezeigt, die Detaillierung erfolgt in einem Klassendiagramm - Rein Informationstechnisch sollte eine Klasse einen ähnlichen Stellenwert wie ein Informationsträger besitzen   Mir ist es außerordentlich wichtig, dass die Notation sauber eingehalten wird. Da es sich hier im Grunde um zwei unterschiedliche Notationen handelt (EPK und UML), wirft diese Konstellation aus meiner Sicht einige Fragen auf? - Ist es möglich, diese zwei Notationen zu kombinieren? - Und auf welcher Notations-technischen Grundlage basiert diese Kombination? - Ist die EPK-Notation offen genug, um "Notations-fremde" Elemente aufzunehmen?   Im liebsten wäre es mir, wenn ich diesbezüglich einen Auszug aus der EPK (oder eEPK)-Notation sehen könnte...!   Wichtiger Hinweis: Diese Diskussion zielt darauf ab, Klassen in Geschäftsprozessen zu verwenden. Die Diskussion soll nicht dazu anregen, EPK's in der Systemmodellierung als Ersatz für UML-Activities zu verwenden!   Vielen Dank!   Gruß Tobias Küllmer 

 

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